Sexuelle Bildung

Sexuelle Bildung ist politisch, gesellschaftskritisch, diskriminierungssensibel, divers… und noch so viel mehr.

Das macht für viele Menschen Räume auf. Räume für Reflexion, für Emanzipation, für Partizipation, für Entwicklung, für „endlich gesehen und gehört werden“, für Teil des Diskursessein können, für Seltbstwirksamkeitserfahrung…

Aufgrund der gesellschaftlichen Ungleichheitstendenz handelt sie damit nicht (immer) im Sinne privilegierter Gruppen. Für manche Menschen ist das unbequem, weil ihre Pivilegien in Frage gestellt werden. Weil andere Perspektiven gleichwertig neben ihren stehen. Manche empfinden das sogar als bedrohlich, unterscheiden nicht mehr zwischen fachlicher Haltung und persönlicher Meinung. Da können Diskussionen auch schon mal unbequem und wild werden.

Es lohnt sich diese Diskurse anzuregen, sie zu führen und auch auszuhalten. Sexuelle Bildung ist eine Menschenrechtsprofession. Für Menschenrechte einzutreten ist aber nicht nur eine fachliche, sondern auch unsere aller menschliche und gesellschaftliche Verantwortung.

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